Wenn die Kinder aus dem Haus sind und das Alltagsleben wieder ein wenig ruhiger wird, kann es durchaus passieren, dass sich das ursprünglich für die Familie gebaute Eigenheim in dem neuen Lebensabschnitt als unpraktisch erweist. Oft ist es für zwei Menschen einfach zu groß, die Lage eventuell zu laut, hektisch oder ungünstig oder die Gebäudearchitektur unpassend. Um aber dennoch das Leben nach der Familie weiterhin in den eigenen vier Wänden verbringen zu können, bauen immer mehr Menschen ein zweites Mal.
Sie sind nicht allein!
In Deutschland ist jeder fünfte Bauherr eines Fertighauses über 50 Jahre alt, so der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF e. V.). Dabei kommen den Bauherren der Generation 50plus beim zweiten Hausbau ihre Erfahrungen zugute. Die Bauherren nehmen sich in der Regel viel Zeit für die Planungsphase. Sie sind intensiv vorinformiert und können meist genau sagen, was sie wollen. Wo früher bei der Wahl des Standortes, der Hausbauweise oder der Inneneinrichtung noch die Bedürfnisse der Kinder an erster Stelle standen, sind nun die eigenen Wünsche wichtig. Aber auch Aspekte altersgerechten Wohnens werden bewusst in die Planung mit aufgenommen. Das bedeutet viel Bewegungsfreiheit und einen barrierefreien Baustil. Großzügig geschnittene Räume, schwellenfreie Zugänge, rutschfeste und stolperkantenlose Bodenbeläge, breite Korridore und Türen, bodengleiche Duschen oder Wannen und sämtliche Schalter oder Griffe in einer Höhe, die bequem auch im Sitzen zu erreichen wären.
Barrierefreie Wohnlösungen sind gefragt…